Hochbegabung

Was bedeutet Hochbegabung

Eines gleich vorweg: Hochbegabung ist per se kein Leidenszustand, der therapeutischer Behandlung bedarf. Jedoch fühlen Hochbegabte oft schon sehr früh, dass sie irgendwie „anders“ sind. Dieses Anderssein kann zu psychosozialem Leid führen – Psychotherapie kann hier helfen.

Leider werden Hochbegabte nicht selten psychologisch fehldiagnostiziert. Natürlich können Hochbegabte auch unter Depression, Angst oder Zwangsstörung leiden, ein Aufmerksamkeits-Defizit haben oder bipolar sein. Oftmals erscheint die beobachtete Symptomatik aber in einem neuen Licht, sobald man sie im Hinblick auf die zugrundeliegende herausragende Begabung neu evaluiert.

Manchmal sind es ja gerade die typischen Verhaltensmerkmale einer Hochbegabung, die als „anders“ auffallen und dann vielleicht vorschnell zum „Symptom“ werden. So kann eine vorhandene Gewissenhaftigkeit (Stichwort Perfektionismus) vielleicht als zwanghaft interpretiert werden, oder was von außen wie ein Aufmerksamkeits-Defizit aussieht, ist in Wahrheit quälend empfundene Langeweile.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man eine vorliegende Hochbegabung in der Therapie immer „mitdenken“ muss. Wenn man dann bestimmte Konfliktsituationen nochmals unter dem Blickwinkel der Hochbegabung betrachtet, passt dann vieles plötzlich besser ins Bild und lässt sich besser verstehen. Sie verdient es, respektiert und „gesehen“ zu werden, sich entfalten zu können. Ich biete Ihnen Beratung und Therapie an, um mit Ihnen gemeinsam Schritt für Schritt herauszufinden, wie sich Ihre besonderen Talente ausdrücken und welchen Einfluss das auf Ihre Lebenssituation und das Miteinander mit den anderen hat.

Bei der Hochbegabten-Vereinigung Mensa bin ich selbst ehrenamtlich im Vorstand tätig und seit vielen Jahren Mitglied.

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